Kraftstoff: Wie man das Tanken optimiert

Die jüngsten Schätzungen belegen, dass die durchschnittlichen Auswirkungen des Kraftstoffpreises auf die Transport- und Umzugskosten recht hoch sind. Es ist daher klar, dass das Thema „Treibstoff“ für den Güterkraftverkehr eine absolute Priorität besitzt.
In diesem Zusammenhang hat das Logistik-Forschungszentrum (C-Log) der Universität Cattaneo, LIUC in Castellana, ein Forschungsprojekt mit dem Namen OSCAR gestartet (Beobachtungen zu den Lieferstrategien für Treibstoff seitens der Kraftverkehrsunternehmen). Das Ziel ist es, die Unternehmen der Branche bei der Beurteilung der günstigsten Lieferstrategien für Kraftstoff zu unterstützen.
Über 250 Kraftverkehrsunternehmen, die über mehr als 6.000 Fahrzeuge mit einem Gesamt-Verkehrsvolumen von 540 Millionen km/Jahr verfügen, haben den Online-Fragebogen der Forscher ausgefüllt.

Versorgung durch einen Tank
Mehr als 50% der Befragten verenden einen Tank zur Versorgung mit Treibstoff (71% einen beweglichen Tank unter 9.000 Litern, die verbleibenden 29% einen großen, unterirdischen Tank).
Obwohl der Treibstofftank als eine vorteilhafte Lösung angesehen wird, muss man daran erinnern, dass mit dem Betrieb eines Kraftstofftanks Kosten und Gebühren verbunden sind: von der Wartung (ca. 69% der befragten Unternehmen führt mindestens eine Wartung im Zeitraum von zwei Jahren aus) über die Überwachung, die Kontrolle der Nachlieferungen und die Verwaltungsgebühren. Nicht zu vernachlässigen sind die mit dem Dieselöl verbundenen Risiken, wie der Austritt des Kraftstoffs in die Umwelt, sowie die Diebstahlgefahr.

Vergleich der Kosten
Die Versorgungskosten der 18 in der Studie analysierten Unternehmen wurden mit der Methode der Gesamtkosten des Betriebs (TCO: Total Cost of Ownership) analysiert. Inbegriffen sind die äquivalenten jährlichen Kosten, die Investitionen in den Tank, die Wartungs- und Sicherheitskosten, Kosten für die Belegung der Flächen, Verwaltungskosten (Lieferantenbeziehungen, Führung des Kraftstoffregisters, Überprüfung der Rechnungen), sowie die mit dem Auftanken verbundenen Kosten, einschließlich die zusätzlichen Wege und die Gebühren.
Durch die Anwendung des Kostenmodells scheint, dass eine „Korrelation“ zwischen den Verwaltungskosten des Kraftstofftanks und den jährlich ausgegebenen Litern vorliegt. Es scheint daher, dass die Strategie der Versorgung mit einem internen Kraftstofftank kleine und mittlere Umzugs- und Transportunternehmen deutlich benachteiligt, da zusätzliche Kosten gegenüber einem Einkaufspreis von ca. 4 Cent pro Liter Kraftstoff anfallen. Große Unternehmen hingegen müssen aufgrund der komplexeren Anlagen (große Tanks) und der kontinuierlichen Tankvorgänge für täglich Hunderte von Fahrzeugen auch höhere Wartungskosten tragen. Abschließend kann man sagen, dass die Ergebnisse dieser Studie hilfreich sind, damit Transport- und Umzugsunternehmen unterschiedlicher Art und Größe ihre eigenen Kosten mit der Stichprobe vergleichen können, und dabei die für sie beste Lösung unter den unterschiedlichen Strategien zur Kraftstoffversorgung auswählen können.

 

Auch die Zeus Traslochi s.r.l.s. hat sich das Ziel gesetzt, die Kraftstoffkosten für die eigene Fahrzeugflotte zu senken, damit die gleiche Servicequalität gehalten wird, gleichzeitig jedoch die Arbeitskosten gesenkt werden können.